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Alle fünf Läufer des TV Rainrod holten in Lautertal-Eichelhain Kreismeistertitel


Mit fünf Laufathleten war der Turnverein Rainrod in Eichelhain bei den Kreis-Waldlaufmeisterschaften an den Start gegangen. Obwohl die Wettkampfbedingungen wegen starkem Wind und Dauerregen alles andere als optimal waren, zeigten die Läufer aus Rainrod beste Leistungen und sorgten für eine kleine Sensation. Sie erreichten jeweils erste Plätze und konnten sich über ihre Kreismeistertitel freuen. Maxemilian Böhler kam sogar als Streckenschnellster mit Tagesbestzeit von 23.47 Min. auf der 6100m langen Hauptstrecke ins Ziel. In der Gesamtwertung aller teilnehmenden Vereine belegte der TV Rainrod den fünften Platz.


Die fünf Rainröder Kreismeister: Manfred Böhler, Ralf Kober, Anna Lena Böhler, Sebastian Kostyra und Maxemilian Böhler


Tagesfahrt der Gymnastikgruppen des TV Rainrod führte nach Marburg


Nicht zu früh losfahren, nicht zu spät nach Hause kommen, dazwischen viel Information, aber auch genügend freie Zeit. An diesen Zielen orientiert sich Übungsleiterin Inge Herget vom Turnverein Rainrod, wenn sie die jährliche Tagesfahrt für die Gymnastikgruppen plant. Dieses Mal hatte sie Marburg als Ziel ausgesucht, eine Stadt, die zwar niemandem fremd ist, die aber auch viel Überraschendes zu bieten hat.









Nach dem traditionellen gemeinsamen Frühstück, das in Laubach eingenommen wurde, steuerte die 35köpfige Reisegruppe die Marburger Elisabeth-Kirche an. Im Rahmen der Führung wurde die besondere kulturelle und geschichtliche Bedeutung der Kirche deutlich. Das im Jahr 1235 begonnene Bauwerk ist die erste rein gotische Kirche im deutschen Kulturgebiet. Die Ursprünge gehen auf Elisabeth von Thüringen zurück, die sich einige Jahre in Marburg um Kranke und Bedürftige gekümmert hatte. Der Baubeginn der Kirche fiel mit Elisabeths Heiligsprechung zusammen. An der Elisabeth-Kirche startete die anschließende Stadtführung, die am Marktplatz in der Oberstadt endete. Dass die berühmten Gebrüder Grimm an der Marburger Philipps-Universität studiert hatten, war eine der vielen interessanten Informationen, mit denen die kompetente Begleiterin aufwarten konnte. Warum die beiden Gelehrten Marburg aber abfällig als hässliche Stadt bezeichnet hatten, konnte nicht geklärt werden.

Nach reichlich freier Zeit, die die Rainröder Gäste für sich nutzen konnten, stand der Besuch des botanischen Gartens auf dem Programm. Hier beeindruckte besonders der weitläufige Außenbereich und ein Raum mit frei umher fliegenden Schmetterlingen.

Mit dem Besuch der "Brücker Mühle" in Amöneburg neigte sich der Tagesausflug dem Ende zu. In dem historischen Gebäude ist noch eine Wassermühle in Betrieb. Die Rainröder Ausflügler genossen hier nicht nur die sehr gute Gastronomie, sondern deckten sich auch im integrierten Bioladen mit hochwertigen Produkten ein.

Auf der Rückfahrt machte Inge Herget die Reisegruppe neugierig: "In 2019 feiert unser Verein sein 100jähriges Bestehen. Da lasse ich mir für die Tagesfahrt etwas ganz Besonderes einfallen".